Der Biatorbágy-Viadukt überspannt das Tal des Füzes-Baches („Weidenbach“) an der Grenze von Biatorbágy.
Der ursprünglich eingleisige Viadukt wurde 1883–84 als Teil der Eisenbahnstrecke Budapest Kelenföld–Újszőny (Komárom) erbaut; 1903 musste die Tragfähigkeit verstärkt werden.
Der Viadukt ist ein Relikt aus der Blütezeit der ungarischen Eisenbahngeschichte und bietet ein großartiges Schauspiel. Durch den Bombenanschlag im Jahr 1931 erlangte er landesweite Bekanntheit. Glücklicherweise war der Schaden damals nur gering und der Viadukt konnte am 3. Oktober 1931 wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Die Bahnstrecke wurde 1977 verlegt, sodass der Viadukt stillgelegt wurde. Nach 1979 begann die Struktur rapide zu verfallen und es wurde überlegt, das Bauwerk abzureißen. Glücklicherweise konnten Mittel für die Renovierung beschafft werden, das Bauwerk wurde unter Denkmalschutz gestellt und die Eisenkonstruktion wurde korrosionsgeschützt. Die grün gestrichene Brücke ist auch heute noch eine der Sehenswürdigkeiten von Biatorbágy.
VIADUKT
Biatorbágy, Szabadság út
GPS: 47.471754, 18.832369
(Denkmal)
Ein prägendes industrielles Relikt für das Erscheinungsbild der Siedlung Herceghalom ist der 1952 erbaute Wasserturm.
MehrDer einst reichste Viehzüchter der Region baute um 1740 eines der ältesten Häuser in Zsámbék, das St.-Wendelin-Gebäude mit...
MehrDas Forschungsinstitut für Tierzucht und Ernährung (ÁTK) ist eines der herausragenden architektonischen Wahrzeichen von...
MehrSchottische Mönche zogen in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts nach Budajenő und begannen sofort mit der groß angelegten...
Mehr